
Neue Berichte deuten darauf hin, dass Crash Bandicoot 5 eingestellt wurde, als Activision sich auf Live-Service-Gaming konzentrierte. Die Einzelheiten enthüllen, warum die Fortsetzung abgesagt wurde und wie Activision seinen Entwicklungsfokus umstrukturiert.
Crash Bandicoot 5 wegen Umstellung auf Live-Service verworfen
Die Leistung von Crash Bandicoot 4 rechtfertigte keine Fortsetzung
Die Untersuchung des Spielehistorikers Liam Robertson zeigt, dass Toys for Bob – das Studio hinter der Wiederbelebung von Crash Bandicoot – mit der Entwicklung von Crash Bandicoot 5 begonnen hatte, bevor Activision Ressourcen auf Live-Service-Projekte umleitete. Die geplante Fortsetzung hätte die Geschichte von Crash Bandicoot 4: It's About Time als Singleplayer-3D-Plattformspiel fortgesetzt.

Der Bericht enthält Konzeptdetails, die zeigen, dass das Spiel einen Schurken-Akademie-Schauplatz mit wiederkehrenden Antagonisten gehabt hätte. Am überraschendsten ist, dass Konzeptkunstwerke enthüllen, dass Spyro als zweiter spielbarer Charakter geplant war, wobei der Drache sich Crash anschließen sollte, um interdimensionalen Bedrohungen zu bekämpfen.
"Crash und Spyro sollten die beiden spielbaren Charaktere sein" - Liam Robertson
Ein ehemaliger Toys-for-Bob-Künstler, Nicholas Kole, hatte bereits letzten Monat einen Hinweis auf die Absage gegeben. Robertsons Ergebnisse deuten darauf hin, dass Activisions Entscheidung sowohl auf seine Live-Service-Strategie als auch auf die wahrgenommene Unterleistung von Crash Bandicoot 4 zurückzuführen ist.
Mehrere Singleplayer-Projekte abgelehnt

Berichten zufolge lehnte Activision andere Singleplayer-Projekte ab, darunter die Remakes von Tony Hawk's Pro Skater 3+4. Tony Hawk bestätigte, dass die Entwicklung begonnen hatte, bevor Vicarious Visions Call of Duty- und Diablo-Projekten neu zugewiesen wurde.

Hawk erläuterte: "Das war der Plan ... bis Vicarious absorbiert wurde. Sie suchten nach anderen Entwicklern, vertrauten aber niemandem so wie Vicarious. Nach der Überprüfung von Pitches machten sie einfach weiter."